Memiana von Matthias Herbert

Hallo meine Lieben!

Ich möchte euch gerne eine eBook-Reihe vorstellen, die ihr schon des öfteren auf meinem Blog gelesen habt. Hierbei handelt es sich um die Fantasy-Reihe Memiana von Matthias Herbert.

Schon letztes Jahr, als diese Reihe startete und ich den Satz


„Ich kann nicht jeden retten. Aber ich muss es immer versuchen.“


auf der Homepage las, war ich neugierig und wollte mehr darüber erfahren. 

Jetzt fragt ihr euch sicherlich was ist Memiana eigentlich?



Der Pfad - Bild HP "Memiana"
Memiana ist eine Welt aus Stein in der es nie dunkel wird. Im Gelblicht zieht die Sonne Sala über den Himmel, und im Graulicht, wenn die Farben verblassen, werfen die Monde Polos und Nira ihren fahlen Schein auf die Felsen.Alles Leben auf Memiana spielt sich in der Nähe des Pfades ab, einer Schlucht, die sich um die Welt windet. Die Phyle haben den Pfad in Jahrmillionen tief in den Stein getreten. Zwei riesige, sehr unterschiedliche Herden dieser Tiere, Grundlage allen Lebens, ziehen auf dem Pfad unablässig rund um Memiana


Fooge - Bild HP "Memiana"
Die grünen Phyle leben nur von Wasser und Licht, das die Mahle, eine ihrer beiden Unterarten, über die zottige, dunkle Haut aufnehmen, während die andere, die Fooge, ihre flügelartigen Häute bei Salas Erscheinen aufspannen.Man erzählt Geschichten von einer Zeit, als es Phyle gab, die nicht wanderten, weil ihre Füße tief in der Erde verwurzelt waren. Diese so genannten Imos gab es in vielen verschiedenen Formen, Größen und Farben. Aber kein Mensch hat in der kargen Felslandschaft Memianas je einen gesehen. Neben den Phylen gibt es die Reißer, Raubtiere, und die Aaser, die sich von dem ernähren, was übrig bleibt. Die Schader, kleine Panzertiere, verzehren den letzten Rest. Es bleibt nie etwas übrig auf Memiana ...


Worum geht es in Memiana?


Jarek möchte große Taten vollbringen, er wünscht sich eine Frau, die ihn liebt, und er sucht Gefährten, denen er sein Leben anvertrauen würde. Jarek bekommt mehr, als er sich erhofft. Viel mehr. Anziehende und mutige Frauen suchen seine Nähe, er findet Freunde, die alles für ihn tun, und er hat mehr Abenteuer zu bestehen, als er sich vorstellen konnte. Doch mit jedem Schritt kommt Jarek dem schmalen Grat zwischen Traum und Alptraum näher und er muss sich immer wieder neu entscheiden: zwischen Menschen, die ihm nahe sind, und der Verantwortung für eine ganze Welt.


Bisher erschienen sind:

Band 1 - Xeno 1.1 - Ewige Wacht [Rezension]
Band 2 - Xeno 1.2 - Die verborgene Stadt [Rezension]
Band 3 - Phylo 2.1 - Die Spur der Herde [Rezension]
Band 4 - Phylo 2.2 - Der geheime Pfad [Rezension]
Band 5 - Solo 1.2 - Der Verbannte [Rezension]
Band 6 - Solo 2.2 - Hetzjagd [Rezension]
Band 7 - Peco 1.2 - Abseits des Pfades [Rezension]
Band 8 - Peco 2.2 - Hartwasser [Rezension]



Der Autor Matthias Herbert



Autor Matthias Herbert
Foto HP "Memiana"

wurde 1960 in Darmstadt geboren. Nach einem bis dahin eher ereignisarmen Leben machte er 1979 das Abitur und wurde zum Entsetzen vieler Polizist. Nicht zuletzt zu seinem eigenen. Das steigerte sich rapide, als er den Dienst antrat und sehr schnell feststellen musste, dass man ihm erst beibrachte, was im Gesetz steht – und dann, wie man ungestraft gegen alles verstößt. Da er zudem weder als meinungsloser Befehlsempfänger noch als Schläger auf Kommando zu gebrauchen war, stand er bald vor der Wahl, depressiv zu werden oder mit dem Schreiben zu beginnen. M. H. wählte eine Mischform: Er verfasste fortan kaum verständliche und traurige Prosa. Nach drei Jahren zog er die Uniform aus und hat seitdem eine Allergie gegen grüne Kleidung. Bekam dann in friedensbewegten Zeiten einen akuten Anfall von barfußlaufender Alternativitis und wollte extrempazifistisch Gartenbau studieren. Schaffte es aber nur bis zum Assistenten der Geschäftsführung bei einem Importeur von Pflanzen. Der intensive Kontakte zu kalabrischen Familienunternehmen pflegte. Das Kriminelle sollte den zu der Zeit orientierungslos vor sich hin Schreibenden nicht mehr verlassen. Einmal Bulle – immer Bulle. Da auch Wurzeln und Blätter nicht das Wahre waren, verabschiedete sich M. H. nach einem Jahr von dem Gemüse und schrieb sich zum Studium von Germanistik, Buchwesen und Publizistik in Mainz ein. Ein gleichzeitig eintreffender, unbedeutender Nachwuchsliteraturpreis überzeugte ihn davon, dass er als Autor vielleicht doch nicht talentfrei war. Das zum Preis gehörende Seminar vermittelte jedoch mehr den Eindruck, Literatur werde aus Alkohol und Nikotin destilliert. Fast ausschließlich, was ihm als Nichtraucher und Nichttrinker von vorn herein eine Außenseiterrolle zuwies. Trotzdem stürzte er sich in der Wissensmühle Universität, um seiner Schreibe eine Grundlage zu verschaffen. Bald musste er aber feststellen, dass die Germanistik Literatur auseinandernimmt und nicht zusammensetzt und verlor die Motivation. Während er mehr schrieb als studierte, arbeitete u.a. als Kraftfahrer, Bäcker, Fensterputzer, Buchclubwerber, Druckereigehilfe, Installateur, Gärtner, Offsetmonteur, Meinungsforscher, Gewächshausverkäufer, Bewässerungskonstrukteur, Reprofotograf und Hifi-Händler. Neben einem unlesbaren Roman schrieb er in der Zeit verschiedene Theaterstücke, veranstaltete Literaturworkshops und -Feste und betreute mehrere Jahre eine Gruppe junger Autoren, aus der diverse, heute namhafte Künstler bzw. Journalisten hervorgingen. Geld verdiente er als Schriftsteller aber erst, als er anfing, Krimis für Illustrierte zu schreiben. Einmal Bulle – immer Bulle.
Rundfunkarbeiten und eine Einladung zu einem Drehbuchseminar der Bertelsmann-Stiftung folgten. 1988 gab er seinen letzten Brotjob auf und versuchte seinen Traum zu leben, als freier Schriftsteller zu existieren.
Da er mit seinem ersten Drehbuch gleich als die Entdeckung des Jahrzehnts gefeiert wurde, musste er sich um Aufträge von da an erstmal keine Sorgen machen, gab das Prosaische nahezu vollständig auf und widmete sich dem Mord und dem Totschlag. Einmal Bulle – immer Bulle. 25 Jahre später hat er mehr als tausend Tote auf dem Gewissen und über 300 Drehbücher verfasst. Er kreierte verschiedene eigene Serien, hatte ansonsten aber auch fast überall wenigstens vorübergehend mal die Finger drin. „Doppelter Einsatz“ bekam den Deutschen Fernsehpreis als beste Serie. Dann ruinierte M. H. seinen Ruf als ernstzunehmender Autor nachhaltig, als er die Dramaturgie für die Weltmeisterschaften im Automobil-Hoch-Weitsprung übernahm. Mit ganzer Schraube. Drei Staffeln lang betreute und schrieb er „Alarm für Cobra 11“, nachdem er den Überraschungserfolg zur Serie umgestaltet hatte. Danach sagte jeder Redakteur über M. H., ob er ihn und seine Werke kannte oder nicht: „Der kann doch nur Action.“ Nach seiner Demission von der Explosion als dramaturgischem Element hatte er folgerichtig diverse Probleme, andere „seriösere“ Aufträge zu erhalten und es dauerte einige Zeit, bis M. H. gegen alle Vorurteile für andere Formate Drehbücher schreiben durfte. In der allgemeinen Wirtschafts- und Fernsehkrise Ende des ersten Jahrzehnts besann er sich dann auf seine Wurzeln und fing wieder mit Prosa an, um endlich einmal etwas schaffen zu können, bei dem nicht 187 Menschen reinreden, die alles besser wissen, es am Ende aber nicht waren, wenn ihre „Einfälle“ umgesetzt wurden. Sondern das miese Drehbuch. M. H. folgte seiner zu diesem Zeitpunkt gar nicht mehr heimlichen Liebe (mehr als 1000 Bände des Genres im Regal) zur Fantasy und er erfand 2009 Memiana. Da zu der Zeit aber spannende, fremde Welten weniger angesagt waren, als kopulierende Vampire, hielt er sich mit der Veröffentlichung zurück. Erst als auch am Markt etablierte Autoren sich auf das Eis des self publishing im E-Book-Bereich wagten, fasste er den Entschluss, seine Saga auf eigenes Risiko zu veröffentlichen. Heute lebt und schreibt er in Limburg an der Lahn, teilt das Haus mit Frau und Kindern und Katzen und Zwergkaninchen in wechselnder Zahl, mischt sich bissig bloggend in den lokalen Filz zwischen Klerus, Hinterzimmerpolitik und kleinen Geschenken unter Freunden ein und hütet immer noch jedes Fußballtor, in das man ihn stellt.
 


Sämtliche Texte und Bilder entstammen der Homepage von Memiana

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